Vergleich
Lina vs. 2Houses
Zwei europäische Co-Parenting-Apps für unterschiedliche Bedürfnisse — Preise, Funktionen und wer zu welcher App am besten passt.
Lina und 2Houses werden beide von europäischen Unternehmen entwickelt und unterliegen der DSGVO, daher greift der übliche Vergleich „Europa gegen USA“ hier nicht. Die eigentlichen Unterschiede liegen im Umfang und Preis: 2Houses positioniert sich als breiterer Familien-Hub mit einem sozialen Tagebuch und detaillierter Ausgabenverfolgung, während Lina schlanker gebaut ist — rund um die alltägliche Logistik der geteilten Betreuung. Der folgende Vergleich zeigt, wo sich beide tatsächlich unterscheiden.
Zuletzt aktualisiert: Juli 2026So schneiden sie im Vergleich ab
| Funktion | Lina | 2Houses |
|---|---|---|
| Preis | 6,99 €/Monat, 69,99 €/Jahr oder einmalig 129,99 € — eine Zahlung deckt beide Elternteile ab | 8,25 $/Monat, jährlich abgerechnet zu 99 $/Jahr — eine Zahlung deckt die gesamte Familie ab |
| Kostenloser Plan | Ja, dauerhaft — begrenzt auf 2 Threads und 30 Fotos | Kein dauerhafter kostenloser Plan; stattdessen 14 Tage kostenlose Testphase (Kreditkarte erforderlich) |
| Kernfunktionen | Nachrichten, Umgangsplan, geteiltes Album, Kindinformationen, Ausrüstungslisten, einfache Ausgabenerfassung | Nachrichten, geteilter Kalender, Ausgabenverfolgung, Informationsbank, Tagebuch, Fotoalben |
| Gemeinsame Ausgabenverfolgung | Einfach — grundlegende Ausgabenerfassung, ohne Kategorisierung oder exportierbare Berichte | Eingebaut — kategorisierte Ausgaben, laufender Kontostand, exportierbare CSV-/PDF-Berichte |
| Daten und Datenschutz | Keine Werbung, keine Datenweitergabe, DSGVO-konform | DSGVO-konform (mit Sitz in Belgien); von einem externen Sicherheitsauditor geprüft |
| Plattformen | iOS, Android | iOS, Android, Web |
| Sprachunterstützung | 11 Sprachen, darunter Norwegisch, Schwedisch, Dänisch, Finnisch und Polnisch | 6 Sprachen: Englisch, Französisch, Niederländisch, Italienisch, Deutsch, Spanisch — keine nordischen Sprachen |
| Nachrichtenverlauf | Threads können mit Lina+ exportiert werden; Fotos und Nachrichten können unscharf gemacht oder als wichtig markiert werden | Nachrichten können nach dem Senden nicht gelöscht werden — archivierbar und druckbar, aber nicht als Rechtsdokument beworben |
| Kontoeinrichtung | Ein gemeinsames Paar — beide Elternteile treten von Anfang an demselben Raum bei | Ein Familienkonto — beide Elternteile, Kinder und Vertrauenspersonen (Mediatoren, Großeltern) können hinzugefügt werden |
Wie sich der Preis vergleicht
2Houses berechnet 8,25 $ im Monat, jährlich abgerechnet zu 99 $ im Jahr, für die gesamte Familie, ohne dauerhafte kostenlose Stufe — nur eine 14-tägige Testphase, die von Anfang an eine Kreditkarte erfordert. Lina hat einen kostenlosen Plan, der dauerhaft kostenlos bleibt, begrenzt auf 2 Threads und 30 Fotos, sowie Lina+ für 6,99 € im Monat oder einmalig 129,99 € für lebenslangen Zugang. Keine der beiden Apps rechnet Elternteile separat ab, aber 2Houses verlangt vom ersten Tag an eine Zahlung, um die App über die Testphase hinaus zu nutzen.
Zwei unterschiedliche Ausrichtungen
2Houses positioniert sich als breiterer Familien-Hub: Neben Koordinationswerkzeugen enthält es ein Tagebuch — einen Bereich im Stil eines sozialen Feeds zum Teilen von Neuigkeiten, Fotos, Videos und Zitaten — sowie eine detaillierte Ausgabenverfolgung mit CSV- und PDF-Exporten. Lina ist bewusst schlanker: Nachrichten, ein Umgangsplan, ein geteiltes Album und die praktischen Listen, die Eltern im Alltag nutzen, mit einer einfachen Ausgabenerfassung, aber ohne die kategorisierten Berichte von 2Houses oder einen sozialen Feed.
Die Sprachabdeckung unterscheidet sich
Beide Unternehmen haben ihren Sitz in der EU und unterliegen der DSGVO, daher greift der übliche Vergleich „Europa gegen USA“ hier nicht. Der eigentliche Unterschied liegt darin, welche europäischen Sprachen jede App unterstützt: 2Houses deckt Englisch, Französisch, Niederländisch, Italienisch, Deutsch und Spanisch ab. Lina ergänzt Norwegisch, Schwedisch, Dänisch, Finnisch und Polnisch — Sprachen, die 2Houses nicht anbietet, was besonders für Familien in den nordischen Ländern oder Polen wichtig ist.
Für wen 2Houses am besten geeignet ist
- Familien, die einen breiteren, sozialen/tagebuchartigen gemeinsamen Bereich möchten, nicht nur Logistik
- Familien, die eine detaillierte Ausgabenverfolgung mit exportierbaren Berichten benötigen
- Familien, die zusätzlich zu Mobilgeräten eine Web-App möchten
Für wen Lina am besten geeignet ist
- Nordische oder polnischsprachige Familien, die die App in ihrer eigenen Sprache nutzen möchten
- Familien, die die App kostenlos testen möchten, bevor sie sich für ein Abo entscheiden
- Familien, die ein schlankeres, speziell auf die Alltagskoordination ausgerichtetes Funktionsangebot bevorzugen
- Familien, die die günstigere Option möchten — Linas Jahresplan liegt unter dem Gegenwert von 2Houses' 99 $/Jahr
Häufige Fragen
Wie viel kostet 2Houses im Vergleich zu Lina?
Lina+ kostet 6,99 € im Monat, 69,99 € im Jahr oder einmalig 129,99 € für lebenslangen Zugang, und eine Zahlung deckt beide Elternteile ab. 2Houses berechnet 8,25 $ im Monat, jährlich abgerechnet zu 99 $ im Jahr, für die gesamte Familie — auf der Preisseite ist keine bestätigte reine Monatsoption angegeben.
Hat 2Houses einen kostenlosen Plan?
Nein. 2Houses bietet eine 14-tägige kostenlose Testphase, die eine Kreditkarte erfordert, keine dauerhafte kostenlose Stufe. Lina hat einen kostenlosen Plan, der dauerhaft kostenlos bleibt, mit einer begrenzten Anzahl an Threads und Fotos.
Ist 2Houses auf Norwegisch oder in anderen nordischen Sprachen verfügbar?
Nein. 2Houses unterstützt Englisch, Französisch, Niederländisch, Italienisch, Deutsch und Spanisch. Lina ist in 11 Sprachen verfügbar, darunter Norwegisch, Schwedisch, Dänisch, Finnisch und Polnisch.
Verfolgt 2Houses gemeinsame Ausgaben?
Ja. 2Houses hat eine eingebaute Ausgabenverfolgung mit kategorisierten Ausgaben, laufendem Kontostand und exportierbaren CSV- oder PDF-Berichten. Lina lässt Eltern ebenfalls gemeinsame Ausgaben erfassen, aber einfacher — ohne Kategorien, Kontostand oder exportierbare Berichte.
Kann ich von 2Houses zu Lina wechseln?
Es gibt kein automatisches Importwerkzeug zwischen den beiden Apps. Die meisten Familien wechseln, indem sie in Lina neu anfangen und die laufenden Details erneut eingeben — Kontakte, medizinische Informationen und den aktuellen Umgangsplan —, da Tagebucheinträge und Ausgabenverlauf eher in 2Houses verbleiben, statt übertragen zu werden.
Ist 2Houses wie OurFamilyWizard für die Gerichtsdokumentation gebaut?
Nicht speziell. Nachrichten in 2Houses können nach dem Senden nicht gelöscht und können archiviert oder gedruckt werden, aber 2Houses wird nicht wie OurFamilyWizard als gerichtsfokussiertes Werkzeug beworben. Auch Lina ist nicht als Rechtsdokument konzipiert, wobei Threads mit Lina+ exportiert werden können.
Welche App hat mehr Funktionen?
2Houses hat ein breiteres Funktionsangebot — ein Tagebuch zum Teilen von Familiennachrichten, detaillierte Ausgabenberichte und eine Informationsbank für medizinische und Kontaktdaten, zusätzlich zu Nachrichten und einem Kalender. Lina ist bewusst schlanker: Nachrichten, ein Umgangsplan, ein geteiltes Album und die Listen, die die meisten Eltern mit geteilter Betreuung im Alltag tatsächlich nutzen.
Erhalten beide Elternteile vollen Zugriff mit einem 2Houses-Abo?
Ja. Wie Lina berechnet auch 2Houses einmal pro Familie, statt jeden Elternteil separat abzurechnen — ein Elternteil abonniert, und der Rest der Familie, einschließlich beider Elternteile, Kinder und Vertrauenspersonen, erhält Zugang.
2Houses ist eine Marke des jeweiligen Inhabers. Lina ist ein unabhängiges Produkt und steht in keiner Verbindung zu 2Houses und wird nicht von diesem unterstützt. Preise und Funktionen wurden im Juli 2026 überprüft und können sich geändert haben — aktuelle Informationen findest du auf 2houses.com.
Ein sicherer Kanal zwischen zwei Elternteilen.
Alles, was beide Elternteile wissen müssen — an einem Ort. Lade Lina herunter, um zu beginnen.
