Ferien und schulfreie Zeit über zwei Zuhause
Juni 2026
Der feste Wochenrhythmus deckt den Alltag ab, doch an den Ferien geraten die meisten Betreuungsregelungen unter Druck. Schulferien setzen den gewohnten Rhythmus aus, längere Reisen müssen Monate im Voraus gebucht werden, und beide Eltern wollen oft dieselben Zeiträume. Eine eigene, vereinbarte Lösung für Ferien verhindert, dass sich dieselbe Auseinandersetzung jedes Jahr wiederholt.
Warum brauchen Ferien einen eigenen Plan?
Ferien passen selten in den festen Plan und werden daher meist gesondert geplant. Eine Woche-um-Woche-Regelung sagt nichts darüber aus, wer das Kind in den Herbstferien oder im langen Sommer hat, und anzunehmen, das gewohnte Muster laufe einfach weiter, ist eine häufige Konfliktquelle.Umgangsregelungen im Überblick says nothing about who has the child for the autumn break or the long summer, and assuming the normal pattern simply continues is a common source of conflict.
Freie Zeit wiegt zudem schwerer als gewöhnliche Tage. Dann wird gereist, dann kommt die Großfamilie zusammen, dann hat das Kind zusammenhängende Zeit mit einem Elternteil. Weil mehr auf dem Spiel steht, sorgen vage Absprachen hier für mehr Reibung als sonst.
Die praktische Lösung ist, Ferien als eigene Ebene über dem festen Plan zu behandeln — einmal vereinbart und jedes Jahr wiederverwendet, statt jedes Mal neu verhandelt.Eine Umgangsvereinbarung schreiben — was sie abdecken sollte rather than renegotiated every time.
Wie teilen Eltern die großen Ferien meist auf?
Drei Ansätze sind verbreitet, und die meisten Familien einigen sich auf eine Mischung. Der erste ist der jährliche Wechsel — ein Elternteil hat das Kind in einer bestimmten Ferienzeit in ungeraden Jahren, der andere in geraden. Das ist einfach und wirkt über die Zeit fair.
Der zweite ist, jede Ferienzeit in der Mitte zu teilen, sodass das Kind einen Teil jeder Ferien bei jedem Elternteil verbringt. Das hält beide Eltern präsent, bedeutet aber mehr Wechsel und weniger zusammenhängende Zeit.
Der dritte ist ein festes Muster — ein Elternteil nimmt etwa immer die Herbstferien, der andere immer die Winterferien. Die Stärke ist die Vorhersehbarkeit; das Risiko ist, dass ein Elternteil mit den Zeiten endet, die ihm weniger bedeuten.
Was ist mit den langen Sommerferien?
Die Sommerferien sind am schwersten zu teilen, weil sie lang sind, weil dann am meisten gereist wird und beide Eltern oft einen längeren zusammenhängenden Abschnitt wollen. Sie brauchen meist eine eigene Regelung, statt wie eine kürzere Ferienzeit behandelt zu werden.
Üblich ist, den Sommer in Blöcke zu teilen — zwei oder drei Wochen bei jedem Elternteil — vereinbart bis zu einem festen Datum im Frühjahr, damit beide planen und buchen können. Jüngere Kinder brauchen mitunter kürzere Blöcke mit häufigerem Kontakt als ältere.
Welche Aufteilung auch gewählt wird: Die konkreten Daten früh festzulegen zählt mehr als die genaue Teilung. Ein ungefähr gleicher Sommer mit klaren Daten verursacht weniger Stress als ein perfekt fairer, der in letzter Minute geregelt wird.
Warum ist frühes Planen so wichtig?
Die meisten Ferienkonflikte sind eigentlich ein Zeitproblem. Flüge, Camps und Familienbesuche werden Monate im Voraus gebucht, und ein im Frühjahr vereinbartes Datum ist weit einfacher als dasselbe Datum, wenige Wochen vorher umstritten.
Eine Frist hilft — Sommerdaten bis Ende April bestätigt, kürzere Ferien einen Monat im Voraus. Eine Frist macht aus einer offenen Verhandlung eine einfache, wiederkehrende Aufgabe.
Sind die Daten festgelegt, halte sie an einem Ort fest, den beide Eltern sehen können. Ein gemeinsamer Kalender beseitigt die Streitigkeiten, die entstehen, wenn Absprachen nur in Nachrichten oder im Gedächtnis leben.Übergabetag — wie Übergaben leichter werden.
Was ist mit Feiertagen, Geburtstagen und besonderen Tagen?
Neben den Schulferien tragen einzelne Tage Bedeutung — der Geburtstag des Kindes, der Geburtstag jedes Elternteils, Feiertage und Tage, die für die Kultur oder den Glauben der Familie wichtig sind. Diese sind es wert, ausdrücklich vereinbart und nicht dem Zufall überlassen zu werden.
Viele Eltern wechseln sich bei den wichtigsten Tagen ab oder teilen den Tag selbst, wenn beide dabei sein wollen. Was passt, hängt von der Familie ab; was hilft, ist, im Voraus zu entscheiden, damit der Tag nicht unter Druck verhandelt wird.
Der Geburtstag des Kindes wird oft gesondert von der Ferienrotation gehandhabt, indem beide Eltern einen Weg finden, ihn zu begehen. Diesen Tag konfliktarm zu halten bedeutet dem Kind mehr als die Frage, wo er verbracht wird.
Wie behält man das Erleben des Kindes im Mittelpunkt?
Ferien sind für die Erholung und Freude des Kindes da, nicht nur dafür, die Zeit gerecht unter Erwachsenen aufzuteilen. Eine Ferienzeit voller Reisen und Wechsel, um eine gleichmäßige Teilung zu erfüllen, kann das Kind müder machen als die Schulzeit, von der sie entlasten sollte.
Ältere Kinder und Jugendliche haben zunehmend eigene Pläne — Freunde, Aktivitäten, Arbeit. Etwas Flexibilität rund um ihre Wünsche einzubauen, ohne ihnen die Entscheidung zu überlassen, verhindert, dass Ferien zur Quelle von Verärgerung werden.
Das Ziel ist eine Ferienzeit, auf die sich das Kind freut, mit genug Zeit in jedem Zuhause, um sich angekommen statt herumgereicht zu fühlen. Eine tragfähige, vorhersehbare Regelung dient dem besser als eine streng gleiche.
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