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Das 3-4-4-3-Modell

Ein 3-4-4-3-Wechsel teilt die zwei Wochen in Blöcke von drei und vier Tagen, mit einer Übergabe mitten in der Woche und einer am Wochenende. Kein Block dauert länger als vier Tage, und das Muster wiederholt sich alle zwei Wochen.

Woche 1 Woche 2
Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So
Elternteil A
Elternteil B

Zwei Wochen dieses Wechsels. Die obere Reihe ist ein Elternteil, die untere der andere.

So funktioniert der Wechsel

Ein Elternteil hat einen Dreitagesblock und der andere vier, in der zweiten Woche tauschen die Längen. Die Übergaben auf Mittwoch und Samstag zu legen hält beide Wochenenden und beide Hälften der Schulwoche geteilt, statt jeden Freitag demselben Zuhause zu geben.

Passt oft, wenn

  • Keinem Elternteil ist eine Lücke von mehr als vier Tagen recht, aber ein Wechsel alle zwei Tage wäre zu häufig.
  • Das Kind ist etwa 6 oder älter und mit Blöcken von zwei bis vier Tagen vertraut.
  • Beide Eltern wollen einen Teil jedes Wochenendes statt ganze Wochenenden im Wechsel.

Worauf zu achten ist

  • Die Blocklängen ändern sich zwischen den Wochen, das Muster ist also schwerer im Kopf zu behalten als 2-2-5-5. Ein geteilter Kalender leistet hier mehr Arbeit.
  • Etwa 104 Übergaben im Jahr, in der Mitte zwischen 2-2-3 und Woche um Woche.
  • Übergaben mitten in der Woche fallen auf einen Schulabend. Wer das Kind übernimmt, braucht die Abendroutine bereit und keine späte Autofahrt.

Fragen zu diesem Modell

Was bedeutet 3-4-4-3?

Die Zahlen sind die Blocklängen über zwei Wochen: drei Tage bei einem Elternteil, vier beim anderen, dann vier und drei. Jeder Elternteil hat in den zwei Wochen sieben Tage.

Wann liegen die Übergaben bei einem 3-4-4-3-Modell?

Die meisten legen sie auf die Wochenmitte und das Wochenende — zum Beispiel Mittwoch und Samstag. Die Verankerung ist entscheidend: ein Wechsel, der ohne Anpassung an einem Montag beginnt, gibt jedes Freitag bis Sonntag demselben Elternteil.

Ist 3-4-4-3 besser als Woche um Woche?

Das hängt vom Alter des Kindes und der Entfernung zwischen den Wohnungen ab. 3-4-4-3 hält die längste Lücke bei vier Tagen, was jüngeren Schulkindern passt, bedeutet aber etwa doppelt so viele Übergaben.

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